Liebe Barbara Rogers, auf Ihren neuen Artikel “Spiritualität zementiert die Blindheit und die Illusionen der Kindheit” bin ich auf der Seite von Alice Miller gestossen. Ich muss Ihnen unbedingt meine Gefühle und Gedanken dazu spontan mitteilen. Zuerst einmal “Danke” dass Sie diese Dinge aussprechen und öffentlich machen. Vor allem Ihre Ausführungen über die AA waren wie eine…
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Alice Miller Sohn schwierigen Buch
Das wahre Selbst von Alice Miller hätte ihren Sohn bei diesem schwierigen Buch unterstützt Es ist ungemein schmerzlich, Martin Millers Buch zu lesen und die Auswirkungen wahnwitziger und mörderischer Verfolgung durch Nazideutschland auf das Leben von Alice Miller und das Leben ihres Sohnes wahrzunehmen. Mit großer Betroffenheit empfinde ich die Tragik der Selbstverleugnung, die Alice…
Kapitel 1 – die Schreie erschaffen den Ausweg
ich wollte die Hölle aus Angst und Schmerz in mir die Alpträume von Einsamkeit und Verwirrung, die mich quälten nicht wahrnehmen die Wahrheit konnte ihr Zerstörungswerk fortsetzen weil sie nicht bewußt war denn es war mir nicht erlaubt, meine Schreie zu äußern versteckt wie eine beschämende Erbsünde mußten sie im Untergrund verstummen die Alpträume der…
Kapitel 1 – mein Ärger liebt mich
mein Ärger liebt mich—mein Ärger weiß die Wahrheit mein Ärger erinnerte den Inzest der die sechzehnjährige in einen Abgrund von Verwirrung, Panik und Verzweiflung stürzte ich mußte die Wahrheit vor mir selbst verbergen weil sich die kleine Barbara durch ihren Vater sicher gefühlt hatte er hatte sie nie geschlagen sie konnte die Wahrheit nicht ertragen—ihr…
Kapitel 1 – eingemauert
ich wuchs in einem großen, schönen Haus auf es war von einer hohen Mauer umgeben ein beeindruckender Treppenaufgang führte zur Haustür die von zwei großen Säulen eingerahmt war von dort konnte ich den riesigen Garten und das Schwimmbad überblicken für die Menschen auf der anderen Seite der Mauer wuchs ich im Paradies auf das Leben…
Kapitel 1 – die Wahrheit darfst du nicht sagen
meine Mutter hat aus Deutschland angerufen um mir zu mitzuteilen daß mein Vater wegen paranoider Gedanken in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht wurde er ist achtundsechzig und leidet seit Wochen an einer Depression meine Mutter verbietet mir meinen Bruder zu informieren ich entgegne daß mein Bruder es wissen muß er muß die Wahrheit von seiner eigenen…
Kapitel 1 – Ein Ausweg – Wände
Wände geschrieben in Chicago 1982 Wände, nur Wände—dunkel, bedrohlich, überwältigend Wände umgeben mich—sie rauben mir meine Lebenskraft steil und unüberwindlich erheben sie sich vor mir sie stehen zwischen mir und anderen Menschen zwischen mir und meinen Kindern—mir und meinem Mann zwischen mir und meiner Lebendigkeit gebaut aus Angst und Schmerz trennen sie mich von der…